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Schlagwort: personal

Muss Hahnenwasser gratis sein?

Im Restaurant ein Glas Hahnenwasser bestellen? Gratis?

Ein Restaurant lebt davon Speisen und Getränke zu verkaufen. Warum sollte es also etwas kostenlos anbieten?

Der Liter Wasser kostet 0.2 Rappen

Mag ja sein, dass das Wasser aus dem Hahn kaum was kostet. Der Wirt benötigt aber auch ein Glas das er wieder reinigen muss. Sie besetzen möglicherweise einen Sitzplatz, den ein Gast belegen könnte der bereit ist mehr Geld auszugeben. Und Personal muss Sie bedienen.

Was in der Karte auffällt:

Cola und Wasser kosten gleich viel

Damit habe ich zugegebenermassen auch meine Probleme. Mein Bauch sagt, die Herstellung von Süssgetränken kostet mehr als das von Wasser, das ja nur noch abgefüllt werden muss. Wie gross da der Unterschied ist? Ich weiss es nicht.

Klar ist, der Wirt braucht einen gewissen Gewinn pro Glas. Und da scheint es nicht relevant zu sein, ob das Getränk mit oder ohne Geschmack ist.

Jedenfalls ist der Wirt nicht verpflichtet kostenlos Wasser anzubieten. Dieses gibt es am Dorfbrunnen, sofern Einer vorhanden ist.

Sonderfall Tessin

Im Tessin ist das etwas anders, da steht in der Gaststättenverordnung (oder wie auch immer sie das nennen), dass zum Essen ein Glas Wasser gereicht werden muss. Das kann der Wirt im Menupreis mit einkalkulieren.

Es ist ein Unterschied, ob der Gast nur was trinkt oder auch was isst.

Es gibt Lokale, die servieren zum Kaffee noch einen ‚Fingerhut‘ voll Wasser. Ich persönlich schätze das, auch wenn es meist nur für einen kleinen Schluck reicht.

Henssler&Henssler

Im Henssler&Henssler in Hamburg, einem Lokal der gehobenen Gastronomie, wird Mittags ein Menu angeboten, inkl. Kaffee und einer Karaffe eisgekühltem Sprudelwasser. Dieses kommt aus dem Hahn und wird vor Ort gesprudelt. Spart dem Wirt Geld, ist ein Vorteil für den Kunden. Der Wird wird auf jeden Fall so kalkulieren, dass seine Rechnung auf geht. Dem Gast aber bleiben nur gratis Wasser und Kaffee positiv in Erinnerung. Das funktioniert natürlich nur im Zusammenhang mit einem Essen.

Fehlende Preiskennzeichnung

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Preise direkt auf dem Produkt angegeben waren.

Die Preiskennzeichnung am Regal ist oft mühsam, wenn der Zusammenhang nicht eindeutig auf den ersten Blick hergestellt werden kann. Wenn man mehrere Schilder mit der Warenbezeichnung vergleichen muss.

Noch lästiger ist es, wenn das Preisschild gänzlich fehlt. Das verstösst gegen die Preiskennzeichnungspflicht. Das Personal nach dem Preis fragen? Wenn dann Welches da ist.

Die Migros App bietet da Abhilfe. Man kann den Strichcode scannen und bekommt Produkt und Preis angezeigt.

Selfscanning Kassen

Wenn die Schlange an der Kasse mal wieder endlos ist, und Kunden sowie Kassiererinnen fast einschlafen, dann sind diese Selfscanning Kassen doch sehr praktisch.

Leider erfreuen sich Diese vermehrter Beliebtheit, und es kommt immer öfter vor, auch hier warten zu müssen.

Grundsätzlich müssen sich die Händler Eines deutlich bewusst sein:

Wenn sie erwarten, dass ich die Waren bezahle, wenn sie also mein Geld wollen, dann müssen sie es dann nehmen, wenn ich es ihnen gebe. Und dieses Zeitfenster ist wirklich sehr gering.

 

Wir müssen da auch nicht lange um den heissen Brei reden, mich warten zu lassen ist Diebstahl meiner Zeit!

Es gibt Stimmen, die haben Mittleid mit den Kassiererinnen, von wegen es gäbe keine Arbeit mehr für sie. Die Ergänzung durch die Selfscanning Kassen die offensichtlich gut angenommen werden, zeigen doch eindeutig, dass entweder die Kassiererinnen zu lahm sind, was aber viel wahrscheinlicher ist, es zu wenig davon gibt.

Persönlich ist es mir auch lieber, wenn Personal diese Arbeit für mich macht, als wenn ich deren Arbeit selber verrichten muss. Aber sinnlos in der Gegend rum stehen und warten ist auch keine Option.

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