Ein Kommentar den ich in diesem Zusammenhang gelesen habe bringt es auf den Punkt:
Der Landvogt will seinen Bürgern am Liebsten verbieten, ‚ennet der Grenze‘ einzukaufen, die SBB als Staatsbetrieb überweist aber über 2 Milliarden ins Ausland. Als ob es in der Schweiz keinen namhaften Hersteller gäbe.
Es gab da wohl eine Ausschreibung. Angebote abgegeben haben mit Sicherheit Siemens und Stadler. Warum Siemens den Zuschlag bekommen hat ist mir nicht bekannt.
Gerüchten und Vermutungen zu Folge liegt es wahrscheinlich nicht am Preis. Da werden wohl die unterschiedlichen Interpretationen von Unterhalt und Nachhaltigkeit den Ausschlag gegeben haben.
Die SBB haben bereits genug schlechte Erfahrungen mit Zügen aus dem Ausland gemacht.
An den neuen Doppelstock Einheiten welche bereits für die SBB unterwegs sind, gibt es nichts auszusetzen.
Von den rund 2 Milliarden sollen rund 500 Millionen an Zulieferer in der Region fliessen.
Der Entscheid wird möglicherweise von Stadler Rail angefochten werden, und das ist gut so.
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